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Praxis:

Neuer Markt 4 (2. OG)
76275 Ettlingen
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Tel.: (07243) 766 280
Fax: (07243) 766 281
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Sprechzeiten:
Mo - Fr: 9:00 - 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:30 - 16:30 Uhr
Do: 15:00 - 18:00 Uhr

Informatives

Gerne informieren wir Sie näher zu diesen Themen:

Darmspiegelung

Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist das sicherste Verfahren, um Darmkrebs im Früh- stadium zu erkennen und gleichzeitig seine Vorstufen, die Darmpolypen, zu entfernen. Darmpolypen sind gutartige Wucherungen der Schleimhaut, die sich nach einigen Jahren in einen bösartigen Tumor verwandeln können. Durch eine rechtzeitig durchgeführte Darmspiegelung lässt sich so das Risiko für eine Darmkrebs um etwa 90% verringern.

Deswegen wurde im Oktober 2002 wurde von den gesetzlichen Krankenkassen für Versicherte ab dem 55. Lebensjahr die Vorsogekoloskopie zur Dickdarmkrebsprävention eingeführt. Von den Berechtigten wird diese Vorsorgeuntersuchung allerdings nur zu etwa 3% in Anspruch genommen, hierbei von den Frauen deutlich häufiger als von den Männern. Da es enorm wichtig ist, die Akzeptanz der Vorsorgedarmspiegelung zu erhöhen, ist der März zum Dickdarmkrebsmonat deklariert worden. Jedes Jahr im März werden Informationsveranstaltungen zu Thema Dickdarmkrebs  und Dickdarmkrebsvorsorge bundesweit durchgeführt.

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Darmkrebs

Dickdarmkrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Verdauungstraktes und die zweit- häufigste krebsbedingte Todesursache sowohl bei Frauen (nach Brustkrebs) als auch bei Männern (nach Prostatakrebs). In Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Menschen daran.

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter an.

In den allermeisten Fällen entwickelt sich der Darmkrebs sehr langsam - oft im Verlauf
von Jahren - aus Krebsvorstufen (Polypen) der Dickdarmschleimhaut. Diese Polypen verursachen keine Beschwerden und können „still und heimlich“ im Darm wachsen, mit zunehmender Größe der Polypen wächst dann auch das Risiko einer Entartung.

Es gibt glücklicherweise effektive und sichere Vorsorgemaßnahmen, um das Darmkrebs- risiko zu vermindern, leider werden diese von der Bevölkerung aber nur in geringem Maße genutzt.

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Kapselendoskopie

Mit der Kapselendoskopie, einer modernen diagnostischen Methode zur Darstellung der Dünndarmschleimhaut, ist es heutzutage möglich, einen digitalen Videofilm des Dünndarms zu erstellen und somit seltene Erkrankungen in diesem Abschnitt des Verdauungstraktes in einer für den Patienten wenig belastenden Art und Weise festzustellen.

Der Dünndarm liegt im Bauch zwischen Magen und Dickdarm und war bisher aufgrund seiner Lage und seiner Länge (ca. 3 bis 4 Meter) einer direkten Betrachtung nur schwer zugänglich. So konnten Erkrankungen des Dünndarms nur mit einem erhöhten Aufwand (unter stationären Bedingungen) und oft auch nur unzureichend festgestellt werden.

Seit dem Jahr 2001 nun gibt es – neben speziellen, besonders langen konventionellen Endoskopen (sog. Doppelballon-Enteroskope) -eine zu schluckende Videokapsel, die diese „diagnostische Lücke“ schließt: die Kapselendoskopie.

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